Meditation

Anne, April 2021

Bleiben wir dran und versuchen wir tagtäglich — oder besser sogar von Moment zu Moment — uns mit dem Universum zu verbinden und «als ganzes Universum lebend» für alle Wesen zu arbeiten. So wie ich im letzten Mail von Kodo Sawaki ( jap. Zen-Meister) geschrieben.
Das was uns bleibt, in jeder Situation, ob diese sehr erfreulich und leicht oder schwierig und zermürbend sein mag, sind immer wir selbst. Du selbst hast jeden Moment wieder neu die Möglichkeit dich zu verschließen, oder dich zu öffnen. Dich einzumauern, zu erstarren, oder weich und nachgiebig zu blieben. Du kannst in den Angriff und in Opposition gehen, gegen alles und hart sein. Du kannst Widerstand und Wut haben oder vertrauensvoll mitfließen. Es hängt von deinen Gedanken über dich und die Welt ab.
Wenn das so ist, hätte man dann nicht die Möglichkeit seine Gedanken zu ändern? Muss man denn genau so sein oder so denken, oder hätte man nicht immer wieder die Wahl? Kann man nicht versuchen sich selbst zu verstehen, warum man so denkt, ist und handelt? Wäre es nicht schön, die eigenen Beweggründe besser zu verstehen und diese hinterfragen zu können? Also freier von sich selbst zu werden?
In der Meditation lernt man so vieles über sich selbst, über das Denken an sich, über die Beschaffenheit von Gedanken, über das Ego und die ständige «Fresssucht» des Egos, größer, besser, schneller, sportlicher, weiser, disziplinierter, erfahrener, reicher, erfolgreicher, … sein zu müssen. Man lernt über die Angst vor dem Sterben, Angst vor Kontrollverlust, das Klammern an Sicherheit, über Neid und Eifersucht, oder über die ständige Angst, nicht ausreichend zu sein.
«Dein Körper, so wie er ist, strahlt das Licht der Wahrheit aus. Das einzige, was diesem Licht im Weg steht, ist dein Geist, der angestrengt seine Ränke schmiedet. Wenn du nur all deine versteckten Absichten und Pläne vergisst und mit offenen Augen und Ohren um dich siehst, ohne nach irgendetwas zu greifen, dann wirst du feststellen, das alles gut ist, so wie es ist.» Kodo Sawaki
Sehr gerne lade ich dich zur morgendlichen Meditation ein, versuchsweise vorerst im April, auch abhängig von den weiteren Corona- Maßnahmen.