Gemeinsamkeit

Anne, August 2019

Ich freue mich, euch zu einem Yin Yoga am Sonntag einladen zu dürfen!
Dazu möchte ich euch eine kleine Geschichte, die ich vor kurzem gehört habe, weitergeben:
Ein Mann verirrt sich mit seinem Auto auf einer unbekannten Strecke durchs Land. Er schaut in die Straßenkarte und kommt dabei von der Straße ab. Sein Auto landet in einem Graben. Verzweifelt sieht er sich um Hilfe um und entdeckt in einem nahegelegenen Feld einen Bauer mit seinem alten Muli bei der Arbeit. Er winkt ihm und bittet ihn um Hilfe. Der Bauer antwortet:» Ja, der alte Warick wird das schon machen!» Der Mann ist erleichtert und führt den Bauern und seinen alten Muli zum Graben, in dem sein Wagen steckt. Der Bauer bindet den Muli ans Auto und mit dem Peitschenschlag ruft er: «Zieh Fred, zieh Jack, zieh Ted, zieh, Warick!» Und der Muli zieht den Wagen mit einem Ruck ohne sichtbare Anstrengung aus dem Graben. Der Mann ist begeistert. Er bedankt sich beim Farmer, streichelt dankend den Muli und fragt: «Warum hast du all diese Namen genannt, bevor du Warick gesagt hast?» Der Bauer grinst und antwortet: «Oh, der alte Warick ist fast blind und so lange er meint, er ist Teil eines Teams, hat er keine Problem damit, zu ziehen!»
Ja, die Gemeinschaft macht es oft leichter. Darum lasst uns gemeinsam ziehen! In unserem Fall — gemeinsam sitzen, warten, innehalten, sich öffnen und beobachten!